Berühmtheit

evp partei

Die evp partei prägt als christlich verwurzelte Mittepartei die Schweizer Politik seit über einem Jahrhundert. Sie verbindet Glaube mit konkreten Lösungen für Alltagsprobleme und setzt sich unermüdlich für eine menschliche, wertebasierte Gesellschaft ein. Wer die evp partei versteht, erkennt schnell, warum sie trotz ihrer überschaubaren Grösse echten Einfluss ausübt – von kantonalen Regierungen bis ins Bundeshaus.

Die Ursprünge und Entwicklung der evp partei

Die evp partei entstand 1919 in Brugg aus dem Wunsch, christliche Überzeugungen direkt in die Politik zu tragen. Frühere Gruppierungen wie die protestantisch-christliche Partei legten den Grundstein. Schon bei den ersten Nationalratswahlen holte die evp partei einen Sitz in Zürich. Bis 1939 hielt sie diesen, verlor ihn vorübergehend und kehrte 1943 zurück. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Präsenz: 1959 der zweite Sitz, 1963 der dritte. Diese Dreierspitze blieb bis 1995 stabil.

Die passte sich immer wieder an. Sie bildete Fraktionen mit Liberalen, Unabhängigen und später mit der CVP, heute Teil der Mitte-Fraktion. In den Kantonen eroberte sie schrittweise Sitze. In Riehen stellte sie jahrzehntelang den Gemeindepräsidenten, verlor ihn 2014 und gewann ihn 2022 zurück. 2023 gelang der in Basel-Landschaft sogar der Einzug in die Kantonsregierung – ein historischer Meilenstein. Solche Erfolge zeigen: Die wächst nicht durch Lautstärke, sondern durch beharrliche, glaubwürdige Arbeit.

Heute zählt die evp partei rund 4400 Mitglieder. Viele kommen aus reformierten Kirchen, doch die Partei öffnet sich bewusst für alle, die christliche Werte teilen. Die durchschnittliche Altersstruktur liegt bei 51 Jahren, der Frauenanteil bei 42 Prozent – Werte, die in der Schweizer Parteienlandschaft selten sind.

Werte und Grundsätze, die die evp partei antreiben

Im Kern steht für die das Evangelium als Kompass. Politik soll nicht Macht, sondern Dienst am Menschen sein. Die sieht den Menschen nicht als Ware, sondern als Geschöpf mit Würde. Daraus leiten sich klare Prioritäten ab: starke Familien, Schutz der Schöpfung und gerechte Teilhabe.

Wirtschaftlich bleibt die in der Mitte. Sie lehnt extremes Laissez-faire ebenso ab wie starren Staatsdirigismus. Stattdessen fordert sie faire Rahmenbedingungen, die Innovation und soziale Sicherheit verbinden. In sozialen Fragen zeigt die linke Tendenzen – mehr Umverteilung, bessere Bildungschancen für alle und eine humane Asylpolitik. Gleichzeitig bleibt sie wertkonservativ: Ehe und Familie gelten als Fundament, Kinder brauchen Schutz vor übermässiger Digitalisierung.

Umweltthemen nimmt die evp partei besonders ernst. Die Bewahrung der Schöpfung ist kein Nebenaspekt, sondern Kernauftrag. Die evp partei setzt sich für nachhaltige Landwirtschaft, Klimaschutz und eine Energiewende ein, die niemanden zurücklässt. Diese Kombination macht die evp partei einzigartig: Sie denkt global und handelt lokal.

Politische Schwerpunkte der evp partei in der Praxis

In den letzten Jahren hat die evp partei mehrere Initiativen vorangetrieben, die konkretes Leben verbessern. Ein Beispiel ist der Kampf gegen die Ehestrafe. Die evp partei unterstützt die Fairness-Initiative und fordert individuelle Besteuerung, damit Paare nicht benachteiligt werden. Ebenso engagiert sich die evp partei für besseren Kinderschutz: Eine erfolgreiche Vorlage sorgt dafür, dass Minderjährige unter 16 Jahren nicht mehr einfach per Selbstdeklaration auf pornografische Inhalte zugreifen können.

In der Migrationspolitik sucht die evp partei den Mittelweg. Die evp partei befürwortet Integration statt Abschottung und setzt auf humane Verfahren, die Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit verbinden. Im Parlament hat Nationalrat Marc Jost wiederholt Kompromisse in Asylfragen mitgestaltet, die beiden Seiten gerecht werden.

Wirtschaftlich drängt die auf Entlastungspakete für Familien und Mittelstand. Die kritisiert Steuerprivilegien für Konzerne und fordert stattdessen mehr Gerechtigkeit. In der Aussenpolitik steht die für eine aktive, aber neutrale Schweiz – engagiert in Europa, ohne Souveränität aufzugeben.

Diese Positionen sind kein Lippenbekenntnis. Die bringt sie Woche für Woche ins Parlament ein, oft in Zusammenarbeit mit der Mitte-Fraktion. Dadurch erzielt die mehr Wirkung, als ihre zwei Nationalratssitze vermuten lassen.

Struktur, Wahlergebnisse und Präsenz der evp partei

Die gliedert sich in 18 kantonale Sektionen und ist in zehn Kantonsparlamenten vertreten. Insgesamt hält sie 42 von 2594 kantonalen Sitzen. In Zürich erreicht sie 3,9 Prozent, in Bern sogar 5,6 Prozent. National lag der Wähleranteil 2023 bei 2,0 Prozent – zwei Sitze für Nik Gugger in Zürich und Marc Jost in Bern. Die verlor zwar einen Sitz, doch sie bleibt stabil und wächst in den Regionen weiter.

Die Jugendorganisation jevp und die EVP Frauen Schweiz sorgen für frischen Wind. Die versteht sich als inklusiv: Jeder, der christliche Werte lebt, ist willkommen – unabhängig von Konfession oder Herkunft.

EVP Schweiz: Lilian Studer zur neuen Präsidentin der EVP Schweiz gewählt

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Die aktuelle Führung der evp partei

Seit 2021 leitet Lilian Studer die mit ruhiger Entschlossenheit. Als Nationalrätin brachte sie jahrelang Erfahrung mit, bevor sie den Vorsitz übernahm. Vizepräsidenten sind François Bachmann und Nik Gugger. Generalsekretär Roman Rutz koordiniert die tägliche Arbeit. Diese Teamstruktur ermöglicht der schnelle Entscheidungen und langfristige Strategien.

Die profitiert von erfahrenen Parlamentariern. Nik Gugger und Marc Jost vertreten die Partei im Bundeshaus mit Kompetenz und Herz. Ihre Arbeit in Kommissionen zu Familie, Umwelt und Sozialem zeigt täglich, wie die konkrete Politik macht.

Die evp partei in den Kantonen und ihre Zukunft

In Basel-Landschaft regiert seit 2023 Thomi Jourdan für mit. In Aargau stellte die 2025 den Grossratspräsidenten Urs Plüss. Solche Erfolge beweisen: Die ist keine Bundesstadt-Partei, sondern tief in den Regionen verankert.

Die Zukunft der hängt von zwei Faktoren ab. Erstens muss sie junge Menschen überzeugen, dass christliche Werte modern und relevant sind. Zweitens braucht sie weiterhin kluge Bündnisse, ohne ihre Identität zu verlieren. Die setzt auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit. Wenn sie diese Themen mit ihrem christlichen Fundament verknüpft, bleibt sie auch in einer säkulareren Schweiz unverzichtbar.

Die evp partei zeigt, dass kleine Parteien Grosses bewegen können. Sie beweist, dass Politik mit Werten nicht naiv, sondern notwendig ist. Wer eine humane, nachhaltige und gerechte Schweiz will, findet in der evp partei einen verlässlichen Partner.

Fazit

Die verkörpert seit 1919 gelebte Verantwortung. Sie verbindet Glaube mit Tatkraft, Mitte mit Klarheit und Tradition mit Zukunft. In Zeiten polarisierter Debatten erinnert die daran, dass Politik dem Menschen dienen soll – nicht umgekehrt. Wer sich engagieren möchte, findet bei der offene Türen und echte Mitgestaltung.

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